News von Ihrem Immobilienmakler aus Kaarst


Praktikumsbericht

Foto 1
31.07.2025

Jahresfazit meines Praktikums


Wenn ich auf das vergangene Jahr meines Praktikums zurückblicke, wird mir bewusst, wie vielfältig, spannend und lehrreich meine Zeit bei einem Immobilienmakler in Kaarst war. In keinem anderen Praktikum zuvor habe ich so viele unterschiedliche Aufgabenbereiche kennengelernt – von administrativen Tätigkeiten über kreative Projekte bis hin zu eigenständigen Besichtigungen. Besonders geprägt hat mich die Mischung aus Verantwortung, Praxisnähe und stetigem Lernen.


Lieblingsaufgaben – was mir am meisten Freude bereitet hat

1. Selbstständig Besichtigungen durchführen

Eine meiner größten Lieblingsaufgaben war es, Besichtigungen zu begleiten und später auch eigenständig zu führen.
Mit jedem Termin gewann ich mehr Routine im Umgang mit Interessenten, konnte souveräner Fragen beantworten und lernte, wie wichtig klare Kommunikation und Organisation sind. Besonders schön war die Erkenntnis, wie stark man in diese Rolle hineinwächst – von anfänglicher Unsicherheit bis hin zum selbstbewussten Auftreten vor Interessenten.

2. Kreative Arbeit: Social Media, Videos & Designs

Kreative Aufgaben haben mir immer besonders viel Freude bereitet. Ob das Verfassen von Instagram-Texten, das Erstellen von Storys oder das Schneiden von Videos – jede dieser Tätigkeiten bot mir die Möglichkeit, meine Ideen einzubringen.
Besonders stolz bin ich auf die Videos rund um Ostern, den Immobilientag und das Schützenfest. Obwohl Canva manchmal an seine Grenzen gestoßen ist, hat es mir großen Spaß gemacht, mit Bildern, Musik und Texten zu arbeiten und etwas „Eigenes“ zu gestalten.

3. Die Ballonaktion für den Kaarster Immobilientag

Ein absolutes Highlight war die Planung und Umsetzung der Ballonaktion, die später auf dem Ostermarkt und Immobilientag zum Einsatz kam.
Ich durfte:

Ideen entwickeln

Designs erstellen

Angebote vergleichen

Ballons vorbereiten

und sie schließlich am Veranstaltungstag selbst verteilen

Der große Andrang – über die Hälfte der 500 Ballons war im Nu weg – war für mich ein tolles Erfolgserlebnis. Es war spannend, ein Projekt über Wochen hinweg zu planen und am Ende das Ergebnis live mitzuerleben.

4. Erstellung von Exposés und 360°-Ansichten

Auch die Arbeit an Exposés hat mir viel Spaß gemacht, da ich hier Struktur, Genauigkeit und Kreativität verbinden konnte. Besonders das Fotografieren und das Erstellen der 360°-Rundgänge empfand ich als spannend, weil ich so die Immobilie selbst erkunden und im richtigen Licht präsentieren konnte.

5. Lagebeschreibungen & Textarbeiten

Egal ob Lagebeschreibungen oder Social-Media-Texte – das Schreiben war für mich ein Bereich, in dem ich mich sehr wohlgefühlt habe.
Durch die Lagebeschreibungen konnte ich Kaarst und die umliegenden Ortsteile viel besser kennenlernen, was auch für meine spätere Arbeit bei Besichtigungen wertvoll war.

Herausforderungen – was mich wirklich gefordert hat
1. Anspruchsvolle Vermieter und unvorhersehbare Situationen

Vor allem beim Thema Wohnung vermieten in Kaarst wurde mir bewusst, wie unterschiedlich Eigentümer sein können.
Einige Vermieter waren sehr anspruchsvoll, hatten hohe Erwartungen oder spezielle Wünsche – hier musste ich lernen, geduldig zu bleiben, professionell zu kommunizieren und Lösungen vorzuschlagen.
Besonders ein Eigentümer in Kaarst blieb mir in Erinnerung, da der Prozess viel Feingefühl und Abstimmung erforderte.

2. Technische Schwierigkeiten

Nicht jede Aufgabe lief glatt:

Ein Mietvertrag verstellte sich ständig in der Formatierung.
Das Videobearbeitungsprogramm stürzte bei größeren Videos ab.

Kleine Änderungen führten manchmal zu komplett verschobenen Elementen.

Diese Situationen waren frustrierend, aber ich habe dadurch gelernt, geduldiger zu werden, systematisch nach Lösungen zu suchen und meine technischen Fähigkeiten zu verbessern.

3. Telefonate – vom ersten Zögern zur Routine

Das Telefon war für mich anfangs eine große Überwindung. Ich war nervös, unsicher und nahm nur wenige Anrufe entgegen.
Mit der Zeit wurde ich jedoch deutlich selbstsicherer. Heute sehe ich Telefonate nicht mehr als Hindernis, sondern als Chance, Kundenkontakt zu üben und meine Kommunikationsstärke auszubauen.

4. Viele parallele Aufgaben & hoher Informationsfluss

Im Makleralltag laufen viele Dinge gleichzeitig: Vermietungsprozesse, Recherche, Social Media, Exposés, Ablage, Termine, Besichtigungen.
Es war für mich eine Herausforderung, den Überblick zu behalten, Prioritäten zu setzen und strukturiert zu arbeiten. Gleichzeitig war es genau das, was mich persönlich weitergebracht hat.

Fazit – ein Jahr voller Wachstum

Das Praktikum hat mir gezeigt, wie vielseitig der Beruf eines Immobilienmaklers ist – von analytischen Tätigkeiten über Kundenkontakt bis hin zu kreativen Projekten.
Ich konnte meine organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten stärken, habe gelernt, mit Herausforderungen umzugehen, und konnte herausfinden, welche Aufgaben mir wirklich liegen.

Auch wenn ich für mich festgestellt habe, dass der Maklerberuf langfristig vielleicht nicht der ideale Weg ist, nehme ich unglaublich viel mit:

Selbstbewusstsein im Umgang mit Menschen

Kreative Fähigkeiten in Social Media und Design

Verständnis für Vermietungsprozesse

Routine im strukturierten Arbeiten

Flexibilität im Umgang mit schwierigen Situationen

Dieses Jahr hat mich beruflich wie persönlich weitergebracht – und dafür bin ich sehr dankbar.

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